Das neue H-Gas kommt.

Wir machen Ihre Versorgung sicher.

Das neue H-Gas kommt.

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Warum wird aus L-Gas H-Gas?

 

Die rheinische Region wird wie weite Teile Nord- und Westdeutschlands derzeit mit dem niederkalorischen L-Gas versorgt. Die Vorräte des vorwiegend in den Niederlanden geförderten L-Gases gehen langsam, aber absehbar zu Neige.

Hierauf reagieren die deutsche Gaswirtschaft und damit die Rhein-Sieg-Netz schon heute. Im Sinne einer maximalen Versorgungssicherheit hat sich die Branche in enger Abstimmung mit der staatlichen Bundesnetzagentur dazu entschlossen, lange bevor die L-Gas Quellen versiegen vollständig auf das H-Gas mit höherem Energiegehalt umzustellen.

In Teilen Niedersachsens sind die ersten Haushalte und Gewerbebetriebe bereits umgestellt. Ab Herbst 2018 werden auch wir schrittweise die Umstellung auf H-Gas in unserem Erdgasnetz vorbereiten. Insgesamt wird sich der Umstieg von L- auf H-Gas über viele Jahre hinweg bis 2030 erstrecken.

Was die Erdgasumstellung für Sie als Rhein-Sieg Netz-Kunde konkret bedeutet, haben wir Ihnen in diesem Web-Spezial zusammengestellt.

Das Wichtigste aber gleich vorweg:

  • Ihre Gasversorgung ist auch in der Umstellungsphase zu jedem Zeitpunkt gesichert
  • Die Umrüstung organisieren und realisieren wir für Sie – und dies im Regelfall kostenlos
  • Auch Ihre laufenden Heizkosten ändern sich durch die Umstellung auf das neue H-Gas nicht.

Warum wird aus L-Gas H-Gas?

 

Der Westerwald wird wie weite Teile Nord- und Westdeutschlands derzeit mit dem niederkalorischen L-Gas versorgt. Die Vorräte des vorwiegend in den Niederlanden geförderten L-Gases gehen langsam, aber absehbar zu Neige.

Hierauf reagieren die deutsche Gaswirtschaft und damit die Westerwald-Netz schon heute. Im Sinne einer maximalen Versorgungssicherheit hat sich die Branche in enger Abstimmung mit der staatlichen Bundesnetzagentur dazu entschlossen, lange bevor die L-Gas Quellen versiegen vollständig auf das H-Gas mit höherem Energiegehalt umzustellen.

In Teilen Niedersachsens sind die ersten Haushalte und Gewerbebetriebe bereits umgestellt. Ab Sommer 2020 werden auch wir schrittweise die Umstellung auf H-Gas in unserem Erdgasnetz vorbereiten. Insgesamt wird sich der Umstieg von L- auf H-Gas über viele Jahre hinweg bis 2030 erstrecken.

Was die Erdgasumstellung für Sie als Westerwald-Netz-Kunde konkret bedeutet, haben wir Ihnen in diesem Web-Spezial zusammengestellt.

Das Wichtigste aber gleich vorweg:

  • Ihre Gasversorgung ist auch in der Umstellungsphase zu jedem Zeitpunkt gesichert
  • Die Umrüstung organisieren und realisieren wir für Sie – und dies im Regelfall kostenlos
  • Auch Ihre laufenden Heizkosten ändern sich durch die Umstellung auf das neue H-Gas nicht.

Wie läuft die Anpassung ab?

Der Weg zum neuen H-Gas

 

Im Wesentlichen geht es um den Austausch der Gasdüsen an allen Brennern der Gasgeräte. Dies übernehmen speziell ausgebildete Fachfirmen in unserem Auftrag. So ist ein reibungsloser Umstieg ohne Versorgungsunterbrechung garantiert. Zwei Mal kommen diese Fachfirmen hierfür zu Ihnen nach Hause:

Der erste Besuch: Die Geräteerhebung

Vor der Geräteanpassung ermittelt ein Monteur, welches Gerät bei Ihnen im Einsatz ist und wann es umgestellt werden muss.

Weitere Informationen zum Schritt 1

Der erste Besuch: Die Geräteerhebung
Um aufzunehmen, was genau an Ihrem Gasbrenner, Ihrer Gastherme oder Ihrem Gasherd umzurüsten ist, wird im Vorfeld im Rahmen der Geräteerhebung der konkrete Umrüstungsbedarf erfasst. So stellen wir sicher, dass bei der späteren eigentlichen Geräteanpassung der Monteur alle notwendigen neuen Einbauteile und Werkzeuge dabei hat.

Die Geräteerhebung hat zudem Einfluss auf Ihren persönlichen Anpassungstermin. Denn je nachdem, welche Geräte im Einsatz sind, können diese bereits vor dem Wechsel zum H-Gas umgerüstet werden. Andere müssen sehr zeitnah zur erstmaligen Einspeisung des neuen H-Gases (direkt davor oder danach) angepasst werden. Entscheidend für den Zeitpunkt der Anpassung ist außerdem der Zustand Ihres Gasgerätes. Dieser wird im Rahmen der Geräteerhebung mit einer Abgasprüfung ermittelt. Einige wenige, sogenannte gasadaptive Gasverbrauchsgeräte können sowohl mit L- als auch mit H-Gas betrieben werden. Bei diesen Geräten muss keine Anpassung vorgenommen werden. Ihren konkreten Erhebungstermin teilen wir Ihnen mit ausreichendem Vorlauf schriftlich mit.

Der zweite Besuch: Die Geräteanpassung

Zu dem in der Erhebung ermittelten Zeitpunkt wird das Gerät durch einen Monteur auf H-Gas angepasst.

Weitere Informationen zum Schritt 2

Der zweite Besuch: Die Geräteanpassung
Bei einem zweiten Besuch werden dann die Geräte auf die energiereichere H-Gasqualität technisch angepasst. Dabei werden die Düsen und gegebenenfalls andere Einbauteile gewechselt oder Ihr Brenner auf das neue H-Gas eingestellt. Auch dieser Schritt wird mit einer Abgasüberprüfung überwacht. Ihren konkreten Anpassungstermin teilen wir Ihnen mit ausreichendem Vorlauf schriftlich mit.

Der dritte Besuch: Die Qualitätssicherung

Der gesamte Prozess (Geräteerhebung und -anpassung) wird durch unabhängige Stichproben kontrolliert.

Weitere Informationen zum Schritt 3

Der dritte Besuch: Die Qualitätssicherung
Bei zehn Prozent der Kunden wird ein dritter Besuch vereinbart. Hierbei handelt es sich um eine im technischen Regelwerk der deutschen Gaswirtschaft (DVGW) vorgegebene stichpunktartige Qualitätskontrolle, die die gesamten durchgeführten Arbeiten und die einzelnen Monteure überprüft. Nur so kann die Qualität zuverlässig gesichert werden. Auch dieser Termin wird Ihnen mit ausreichendem Vorlauf schriftlich mitgeteilt.

Was muss ich tun?

 

Wir kümmern uns um die Anpassung. Und was müssen Sie tun? Vor allem eines: Sehr wichtig ist es, dass Sie zum vereinbarten Termin zuverlässig im Hause sind. Der reibungslose Ablauf der Umstellung in Ihrem Viertel, Ihrer Straße steht und fällt mit der Termintreue von Ihnen, unseren Kunden. Ebenfalls wichtig ist es, dass Ihr Gasgerät frei von technischen Mängeln ist. Wir empfehlen Ihnen daher – auch ganz generell – Ihr Gasgerät regelmäßig warten zu lassen. Die Anpassung ersetzt diese Wartung nicht. Ganz im Gegenteil: Werden im Zuge der Umstellung erhebliche Mängel am Gasgerät oder in der Inneninstallation festgestellt, müssen Sie diese durch Ihren Installateur zunächst auf eigen Kosten beheben lassen. Die eigentliche Umstellung auf H-Gas ist dagegen in aller Regel für Sie kostenfrei, da diese Kosten über die Netzentgelte auf alle Gaskunden in Deutschland umgelegt werden.

Falls Sie sich noch vor der Umstellung eine neues Gasgerät installieren lassen möchten, sprechen Sie das Thema bitte mit Ihrem Installateur ab. Er kann Ihnen geeignete Geräte empfehlen, die ggf. sogar gar nicht mehr angepasst werden müssen.

Für weitere Informationen sehen Sie unsere FAQ.

Wann geht es bei mir los?

Alle wichtigen Termine

 

So wie Sie werden in Deutschland rund fünf Millionen weitere Haushalte auf das zukunftssichere H-Gas umgestellt. Diese große logistische Herausforderung setzt eine professionelle Planung voraus, an der die Rhein-Sieg Netz seit langem arbeitet. Dies machen wir in enger Abstimmung mit den Übertragungsnetzbetreibern, die mit der Bundesnetzagentur die Termine zur Erdgasumstellung in einem übergeordneten Netzentwicklungsplan festlegen.

Der Terminplan konkretisiert sich im Laufe des Projekts. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir Ihnen jedoch bereits den Zeitraum mitteilen, an dem Ihr Wohnort von L- auf H-Gas umgestellt wird:

Wann geht es bei mir los?

Alle wichtigen Termine

 

So wie Sie werden in Deutschland rund fünf Millionen weitere Haushalte auf das zukunftssichere H-Gas umgestellt. Diese große logistische Herausforderung setzt eine professionelle Planung voraus, an der die Westerwald-Netz seit langem arbeitet. Dies machen wir in enger Abstimmung mit den Übertragungsnetzbetreibern, die mit der Bundesnetzagentur die Termine zur Erdgasumstellung in einem übergeordneten Netzentwicklungsplan festlegen.

Der Terminplan konkretisiert sich im Laufe des Projekts. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir Ihnen jedoch bereits den Zeitraum mitteilen, an dem Ihr Wohnort von L- auf H-Gas umgestellt wird:

Nieder- kassel Siegburg Windeck Ruppichteroth Neun- kirchen- Seelscheid Much Hennef (Sieg) Eitorf Sankt Augustin Königswinter Freudenberg Rommers- kirchen

Fragen & Antworten

 

Sie haben noch Fragen? Hier erhalten Sie Antworten zu den wichtigsten Themen:

Was bedeutet L-Gas und H-Gas und worin liegt der Unterschied?

Deutschland ist bei der Gasversorgung seit Jahrzehnten zweigeteilt: Im Nordwesten – und somit in räumlicher Nähe zu den Niederlanden – strömt L-Gas durch die Leitungen. L-Gas steht für low caloric gas (niedrig kalorisches Gas mit niedrigem Brennwert) und kommt vornehmlich aus heimischen Quellen sowie aus den Niederlanden. Das restliche Bundesgebiet wird mit H-Gas versorgt. H-Gas steht für high caloric gas (hoch kalorisches Gas mit hohem Brennwert) und stammt zu einem großen Teil aus Norwegen und Russland. Beide Gasnetze werden getrennt voneinander betrieben.

Warum muss umgestellt werden?

Die Förderung von L-Gas in Deutschland und den Niederlanden ist seit Jahren rückläufig und wird bis 2030 fast vollständig eingestellt. Um eine maximale Versorgungssicherheit dauerhaft zu gewährleisten, wird das mittelfristig zu Neige gehende L-Gas frühzeitig durch H-Gas ersetzt. Damit Ihr Gasgerät auch mit H-Gas gewohnt zuverlässig funktioniert , müssen die Geräte angepasst werden (i.d.R. Tausch der Düsen). 

Welche Geräte sind von der Umstellung betroffen?

Grundsätzlich muss jedes Gasgerät angepasst werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen – sogenannte adaptive Gasverbrauchsgeräte, die sowohl mit L-Gas als auch mit H-Gas betrieben werden können. Um zu ermitteln, welches Gerät wann angepasst werden muss, müssen jedoch zunächst ausnahmslos alle Gasgeräte im Netzgebiet von uns bzw. von uns beauftragte Dienstleister erfasst werden.

Wie sieht der allgemeine Zeitplan aus?

Deutschlandweit wird die Umstellung über den sogenannten Netzentwicklungsplan Gas der deutschen Ferngasnetzbetreiber geregelt. Sie ist für den Zeitraum 2015 bis 2030 vorgesehen. 

Wann bin ich dran?

Ihren konkreten Termin teilen wir Ihnen mit ausreichendem Vorlauf schriftlich mit. Einen ersten Anhaltspunkt erhalten Sie online bei uns, indem Sie Ihren Wohnort und Ihre Straße im Auskunftsportal eingeben.

Wie läuft die Umstellung konkret ab?

Bei dem ersten Besuch wird Ihr Gasgerät erfasst, d.h. der Monteur ermittelt, welches Gerät bei Ihnen installiert ist und ob mit dem Gerät alles in Ordnung ist (dies geschieht ca. 1 Jahr vor der Umstellung von L- auf H-Gas). Sollte der Monteur bei der Erhebung Mängel an Ihrem Gasgerät bzw. in der Installation feststellen, beauftragen Sie bitte einen Installateur mit der Beseitigung des Mangels. Bei dem zweiten Besuch hat der Monteur die entsprechenden Ersatzteile für den H-Gasbetrieb dabei und wird Ihr Gerät anpassen. Je nachdem welches Gerät bei Ihnen installiert ist, findet die Anpassung zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt – entweder bevor oder nachdem das H-Gas in den Leitungen fließt. Während des gesamten Prozesses werden stichprobenartig Qualitätskontrollen durchgeführt. Sofern Ihr Gasgerät in die Stichprobe der Qualitätskontrolle fällt, wird ein Monteur ein weiteres Mal bei Ihnen vorbeikommen, um die durchgeführten Arbeiten an Ihrem Gerät zu überprüfen. Die einzelnen Besuche dauern in der Regel nicht länger als 60 Minuten. Grundsätzlich werden die Besuchstermine im Vorfeld mit Ihnen abgestimmt. Ihr Gerät ist während des Umstellprozesses voll funktionstüchtig.

Wer trägt die Kosten?

Wir übernehmen die Kosten für die Anpassungsarbeiten. Sie müssen dem Monteur nichts bezahlen. Nur in dem unwahrscheinlichen Fall, dass wir Ihr Gerät nicht anpassen können, da es entweder keine Ersatzteile für dieses Gerät mehr gibt oder die Geräte die technischen Anforderungen nicht erfüllen, sind Sie als Betreiber für die Anschaffung eines Neugeräts verantwortlich. Die Wahrscheinlichkeit liegt unter einem Prozent.

Wichtig für einen problemfreien Umstellungsprozess ist jedoch der mangelfreie Zustand Ihrer Gasgeräte. Stellen wir bei der Erhebung Mängel fest, müssen Sie diese in jedem Fall vor der Umstellung von Ihrem Installateur beseitigen lassen. Dabei können Kosten für Sie entstehen. Die Mängelbeseitigung ist Voraussetzung für eine gefahrlose Anpassung der Geräte und daher zwingend durchzuführen. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Gerät regelmäßig gewartet wird.

Steigen die Verbrauchskosten mit dem neuen H-Gas?

Nein, am Preis ändert sich durch die Anpassung nichts. Die Kilowattstunde kostet sowohl bei L-Gas als auch bei H-Gas das Gleiche.

Kontakt

Rhein-Sieg Netz GmbH
Bachstr. 3
53721 Siegburg

Westerwald-Netz GmbH
Geishardtstraße 44
57518 Betzdorf-Alsdorf